Hallo meine Freunde & willkommen auf meinem Blog, hier werde ich in nächster Zeit etwas über mein Leben Zuhause und bald in den USA schreiben, habt Spaß.
Samstag, 8. April 2017
I'm coming home
Der große Tag meiner Abreise rückt näher.
Wie geht es mir?
Nun ja,
Ich freue mich natürlich sehr auf Zuhause, meine Familie, meine Tiere, alles eben. Nach dieser (langen) Zeit die ich nun schon von Zuhause weg bin habe ich mir jedoch auch schon hier ein eigenes kleines zweites Leben aufgebaut, mit neuen Freunden und neuen Verpflichtungen.
Ich muss zugeben, ich habe mich
sehr in diese Stadt verliebt, ich kenne mich mittlerweile so gut aus, dass ich kein Google Maps oder einen Metro Plan brauche.
Ich weiß bei wem ich mich melden kann wenn ich Probleme hab oder wen ich abends spontan besuchen kann, hier ein kleines Dankeschön an Andrea.
Ich habe hier wirklich Wurzeln gefasst und mein zweites Leben schätzen gelernt.
Umso schwerer ist es jetzt, zu sagen es ist Zeit zu gehen. Nicht das mich irgendjemand dazu genötigt hätte, ganz im Gegenteil. Natürlich hatte ich die Möglichkeit zu bleiben. Doch mir ging es gesundheitlich und mental immer schlechter. Leider helfen die schönen Momente mit meinen Freunden nicht dagegen. Auch wenn es mich sehr traurig macht, sie zu verlassen, so habe ich doch wundervolle Momente als Erinnerung immer bei mir!
Viele meiner Freunde, sagten ich solle bleiben oder doch nochmal nach einer neuen Gastfamilie suchen. Ich habe selbstverständlich auch Nächte darüber geschlafen und Ewigkeiten nachgedacht. Doch beides hätte meine Probleme nicht lösen können. Daher bin ich sehr froh, dass sie mir trotzdem geholfen haben und mich unterstützt haben, sogar ein zukünftiges Aupair aus Deutschland hat mir sehr viel Kraft bei der Entscheidungsfindung gegeben.
Im Endeffekt waren es jedoch meine Eltern die mir am meisten halfen. Sie hätten mich in egal welcher Entscheidung unterstützt.
Ich bin sehr dankbar für die Zeit (und das Geld) was sie mir zur Verfügung gestellt haben. Durch dieses kleine Aupairjahr, hat sich Vieles verändert. Ich bin sehr glücklich diesen Schritt gemacht zu haben!
xoxo Kim
Freitag, 31. März 2017
Große Neuigkeiten // Monthly Summary #3
Dieser Beitrag startet diesmal etwas anders als ursprünglich geplant, weil sich innerhalb dieses Monats viel verändert hat.
Erst einmal, hatte ich Anfang des Monats meinen 19. Geburtstag in den USA.
Es war ein wunderschöner Tag, viele Freunde und Familienmitglieder aus Deutschland haben an mich gedacht und auch hier haben sich viele neue Freunde Zeit für mich genommen.
Leider hatte meine Gastfamilie meinen Geburtstag vergessen, dazu aber später mehr.
Ich habe von meiner Gastfamilie nichts desto trotz ein schönes Geschenk bekommen, einen Hotelaufenthalt mit Personen meiner Wahl in Philadelphia, PA.
Das ist nun schon auch wieder zwei Wochen her, die Zeit rennt tatsächlich!
In ein paar Tagen habe ich ein Viertel dieses Jahres in den USA schon hinter mich gebracht, Wahnsinn!
Tatsächlich gibt es aber nicht nur Gutes zu berichten wie ich es wirklich hoffen würde.
Ich befinde mich nämlich zur Zeit im Rematch, das bedeutet ich bin erneut auf der Suche nach einer Gastfamilie.
Es gab viele Gründe und einige auf die ich einfach nicht großartig eingehen möchte.
Unter anderem jedoch, habe ich einfach festgestellt, dass in gewissen Punkten es in dieser Familie nicht mehr für mich funktioniert. Es ist einfach klar, das Zwischenmenschliche aber auch das Arbeitsverhältnis zu trennen, was wirklich schwierig ist wenn man 24/7 mit diesen Leuten zusammen wohnt.
Ich kann wirklich nur positiv über meine Gastfamilie sprechen, ich denke es passt einfach nicht zwischen uns arbeitstechnisch.
Nun denn, seit Dienstag, den 28. März befinde ich mich nun in der "Rematchphase".
In den letzten Wochen war ich ziemlich hin und her gerissen ob ich nun bleiben sollte, oder die Familie wechseln sollte, oder doch lieber Nachhause gehen. Letzteres kam für mich nie zuvor in Frage, denn dieses Jahr ist eine große Chance.
Jedoch habe ich mit der Zeit feststellen müssen, dass es ziemlich hart ist das Aupairleben zu beschreiben, es gehören viele Aufgaben dazu und viel Stärke die man sich selbst aneignen muss. Nach langem Überlegen, habe ich nun verstanden, dass ich dieser gesamten Situation und unter den momentanen Umständen, dem Ganzen noch nicht gewachsen bin. Ein sehr großer Schritt, denn natürlich habe ich viel Zeit, Hoffnung und Geld in die Sache investiert.
Ich bereue keiner meiner Entscheidungen und habe trotz des verkürzten Aufenthaltes hier in Amerika viel mitgenommen und gelernt.
Wer weiß ob sich nicht doch vielleicht nochmal etwas ergibt?
Das war nun erstmal mein Update zu dem Monat März/April. Ein zweiter Teil folgt bald :)
Dankeschön und passt auf euch auf,
XOXO Kim
Freitag, 3. März 2017
Monthly Summary #2
Wie ist die Zeit so schnell vergangen?
"Wie lange bist du schon hier?"
ZWEI MONATE!
Ich im Great Falls National Park
Was ist in diesen zwei Monaten passiert?
Viel! Zuerst einmal habe ich viele neue Leute kennenlernen dürfen.
Ich habe viel mit einer Freundin, Hanna aus Fairfax Country unternommen.
Ich war sogar an meinem freien Wochenende zusammen mit einem anderen Aupair, Samira, die ich aus der Trainingschool kenne in New York City für ein Wochenende.
Das Foto ist auf der Brooklyn Bridge entstanden
Ich habe mir sogar diesen leckeren Cookiedough holen wollen, den man in New York seit neustem kaufen kann. Aber leider war die Schlange vor dem Laden so lang, dass ich 3-4 Stunden auf meinen Teig hätte warten müssen. Da kann ich mir auxh selber Teig zusammen mixen.
Jedenfalls bin ich am Freitag nach der Arbeit aus DC nach New York gefahren, die Busfahrt war sehr entspannt und hat "nur" 4 Stunden gedauert. Um ca. Mitternacht kam ich dann in New York am Times Square an und bin zu unserer Unterkunft (von airbnb) nach Queens gefahren. Den Samstag und Sonntag haben Samira und ich in New York mit Sightseeing und Shoppen verbracht.
Am Montagmorgen habe ich dann ausgecheckt und bin in die Stadt gefahren um dort meinen Bus zurück nach Washington DC zu nehmen.
Alles in allem war dieser Ausflug echt super!
Leider war mein erster Bus unpünktlich, doch der Rest ist einwandfrei von der Bühne gegangen, was mich echt stolz macht weil ich alles allein gebucht habe.
An meinem letzten Wochenende im Februar, hatte dann auch meine Schwester Geburtstag, der ich zuvor ein Paket geschickt hatte und sie pünktlich in Deutschland um 24:00 angerufen habe.
An diesem Wochenende war ich außerdem mit Hanna und einem anderen Aupair aus Maryland im Great Falls National Park.
Das Wetter war perfekt!
Die Sonne schien und es war trotzdem nicht zu warm, denn hier ist es ziemlich warm im Februar. Der Winter hier ist ungewöhnlich dieses Jahr, sagen meine Gasteltern. Wir hatten schon 22 Grad Celsius während meine Familie und Freunde in Deutschland Schlittschuh fahren waren und frieren mussten.
Alles in allem, war der Februar für mich ein sehr schöner und erfolgreicher Monat.
Ich freue mich auf den März!
Passt auf euch auf!
xoxo Kim
Mittwoch, 1. Februar 2017
Monthly Summary #1
Ich habe mir überlegt, ab jetzt nur einen Beitrag pro Monat zu machen, da man hier wirklich nicht viel Zeit dazu hat.
Trotzdem möchte ich euch auf dem Laufenden halten und immer kleine Zusammenfassungen des Monats machen.
Wir beginnen mit dem Januar.
Mein erster Monat in den USA als Aupair.
In einem Wort: CHAOS.
Ich kann es nicht beschreiben. Mein Koffer war ein Chaos, es war kompliziert überhaupt alles rein zu bekommen. Meine Gefühle sind ein einziges Chaos, es ist alles so viel auf einmal. Aber ich genieße jedes Gefühl.
Wer weiß wann ich nochmal Heimweh bekomme?
Soviel dazu, die Trainingschool war ziemlich entspannt, im Gegensatz zum Alltag als Aupair.
Meine Klasse in der Trainingschool :)
Die erste Woche war ziemlich komisch.
Ich musste mich an die neue Umgebung gewöhnen, ich meine ich komme wirklich vom Dorf und wohne jetzt in einer Großstadt.
Dem Regierungshauptsitz.
Dazu kommt, dass aus Gründen die ich hier nicht nennen werde, eines meiner Gastkind im Krankenhaus liegt und erstmal dort bleiben muss. Daher war die erste Woche eine der schwierigsten aber auch eindrucksvollsten.
Die zweite Woche war ziemlich entspannt, ich war das erste Mal allein mit meinem 7 Monate alten Gastkind. Wir verstehen uns super und ich bringe ihm sogar etwas Deutsch bei, sofern man einem Baby eine Sprache beibringen kann.
Ein Foto, welches letzte Woche entstanden ist, zusammen mit meiner schwedischen Zimmergenossin von der Trainingschool.
Die dritte Woche war eigentlich total in Ordnung , ich habe mich schon eingefunden, bin zur Starbucksnight gegangen, die in der Nachbarstadt stattfindet. Ich kenne mehr Leute aus Arlington (meiner Nachbarstadt) als aus meiner Stadt (Alexandria). Das liegt hauptsächlich daran, dass meine LCC für Arlington zuständig ist und da meine Familie erst vor einem halben Jahr nach Alexandria umgezogen ist noch in der "Arlingtongruppe" ist.
Das erste Aupairmeeting in der Pentagon City Mall
Die letzte Januarwoche war voller neuer Erfahrungen. Mein krankes Gastkind konnte endlich am Montag nach Hause und ich habe gelernt was alles zu beachten ist. Meine Gastfamilie ist wirklich wundervoll von daher habe ich mit den Aufgaben auch keine Probleme. Meine Gastkinder sind einfach mir toll, natürlich gibt es auch manchmal ein paar Tränen aber das gehört im Umgang mit Kindern ja dazu :)
Leider musste mein Gastkind F. schon am Freitagabend wieder ins Krankenhaus in die Notfallaufnahme, daher bin ich jetzt erstmal wieder allein mit dem Kleinen.
Dieses Mädchen ist einfach unglaublich. Wir haben uns vor ein paar Wochen durch Facebook kennengelernt. Sie wohnt in Maryland, was nicht allzu weit entfernt ist und wir verstehen uns als würden wir uns schon ewig kennen, mir kommt es zumindest so vor.
Man trifft hier viele Menschen, denen man eigentlich nie im Leben begegnen würde. Mit manchen kann man wirklich über alles sprechen andere enden nur als Bekanntschaften.
Ich denke dieses Jahr wird ein Abenteuer und ich bin froh wenn ich ein bisschen davon teilen kann.
Dankeschön.
xoxo
Mittwoch, 18. Januar 2017
Die ersten Schritte in Amerika
Ich bin jetzt seit zwei Wochen in Amerika.
Mir persönlich geht es super, ich habe gelernt neue Wege zu gehen
Vielleicht sogar umzudenken.
Meine Gastfamilie ist für mich die beste die ich hätte bekommen können.
Es wird auf mich eingegangen. Schon in den ersten Tagen habe ich gemerkt,
ich kann über alles offen und ehrlich sprechen.
Eines der wichtigsten Sachen wenn man miteinander leben möchte.
An meinem ersten Wochenende bin ich mit einer Zimmergenossin aus der Trainingschool
in eines der bekanntesten Museen in D.C. Gegangen das National History
Museum. Die darauffolgende Woche würde ich eingearbeitet in den Umgang mit meinem
6 Monate alten Gastkind.
Sein Bruder wird hoffentlich Ende der Woche auch dazu kommen können.
Das zweite Wochenende habe ich mit ein paar Freunden und anderen Aupair's aus
Arlington (nur kurz von Alexandia entfernt) verbracht.
Am Samstag waren wir bei meinem ersten Basketballspiel!
Es war eine atemberaubende Atmosphäre.
Am Sonntag dann waren wir in D.C. Unterwegs.
Wir haben ein bisschen Tourist gespielt und uns einige sehenswerte
Gebäude und Monumente angesehen. Den Abend habe ich dann Zuhause verbracht.
Montag und Dienstag war ich mit allerlei Zettelei beschäftigt, zB
Eine Social Security Number zu bekommen, die braucht man hier nämlich für fast
Alles.
Dienstagabend (also gestern) bin ich dann mit Maria einer neuen Bekannten und ihrer besten Freundin
Anna zu dem wöchentlichen Starbucks Meeting in Arlington gefahren.
Kurz vor Mitternacht bin ich dann pünktlich zuhause angekommen und ins Bett gefallen.
Bis zum nächsten Mal,
xoxo Kim
Dienstag, 10. Januar 2017
Mein Start in Amerika
Ich bin am Dienstag um 6:00 aufgestanden um noch alles erledigen zu können was ich mir vorgenommen hatte.
Um 9:00 sind wir (meine Eltern, meine Schwester und ich) zum Flughafen nach Berlin gefahren.
Mein Flieger ging um 13:00 nach NYC JFK, dort angekommen musste ich natürlich erst einmal mein Gepäck holen und "einchecken".
Danach habe ich mich zu den anderen wartenden Aupairs gestellt, sie haben gleich am Terminal gewartet.
Anschließend ca. 1 Stunde später sind wir mit einem Bus nach Tarrytown zur neuen Trainingschool gefahren. Dort wurden wir begrüßt und konnten auch schon bald unsere Zimmer beziehen.
Der erste Tag war ziemlich hart für mich, denn ich war an einem völlig neuen Ort, allein. Ich hatte Heimweh.
Der erste Schultag
Die Schule began um 8am und endete auch gegen 8pm. Am ersten Schultag habe ich andere Aupairs und unter anderem auch neue Freunde kennengelernt.
Der Unterricht an sich war ziemlich trocken aber wichtig um ein gutes Aupair zu werden.
Der zweite Schultag,
war ziemlich gleich, ich und Nadine haben an diesem Tag entdeckt, dass die Trainingschool einen Starbucks hat. Und wir hatten ein Meeting.
Der dritte Schultag,
war der beste. Wir hatten vorher einen erste Hilfe Kurs. Aber am Nachmittag sind wir nach NYC gefahren und haben uns die Stadt angeguckt. Es war der Hammer! Wie in einem Film!
Der Abreisetag
Am Samstag sind wir dann endlich mit dem Bus von Tarrytown nach Washington DC gefahren, wo wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden und unser neues Zuhause gesehen haben :)
Let the adventure begin!
xoxo Kim
Montag, 2. Januar 2017
Mein letzter Tag in Deutschland
Hey there!
Heute war bzw ist mein letzter Tag auf heimatlichem Boden. Ich habe den Tag mit ausschlafen und meiner Familie verbracht.
Natürlich musste ich es heute auch schaffen alle meine Sachen zusammen zu packen. Hatte aber glücklicherweise Hilfe von einer guten alten Freundin.
Nunja, so viele Vakuumbeutel wie ich brauche gibt es gar nicht, glaube ich.
Ich hab immer noch nicht alles verstauen können.
Mein letzter Tag in Deutschland war dementsprechend ziemlich stressig aber eigentlich ein ganz schöner Tag.
Komisch zu wissen, dass hier alles so bleibt wie es ist und nur ich mich verändern werde.
Ich freue mich trotzdem auf die kommende Zeit und bin zuversichtlich.
Goodbye my friends and last regards from Germany.
xoxo Kim
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